Korrektur eines Kreuzbisses

Preis ab
2.200 €

Über das Verfahren

Die Kreuzbisskorrektur ist eine kieferorthopädische Behandlung für Situationen, in denen ein oder mehrere obere Zähne in einem unregelmäßigen Verhältnis zu den unteren Zähnen schließen. Ein Kreuzbiss kann die Front- oder Seitenzähne, eine oder beide Seiten des Zahnbogens, einen einzelnen Zahn oder mehrere Zähne betreffen. Die Behandlung richtet sich nach dem genauen Muster, der Breite und Form der Zahnbögen, der Kieferrelation und danach, ob sich der Unterkiefer beim Zubeißen seitlich verschiebt.

Besondere Aufmerksamkeit erfordert der hintere Kreuzbiss. Er kann mit einem schmalen oberen Zahnbogen, der Stellung einzelner Zähne, einer skelettalen transversalen Diskrepanz oder einer Kombination dieser Faktoren zusammenhängen. Bei manchen scheinbar einseitigen hinteren Kreuzbissen verschiebt sich der Unterkiefer beim Schließen zur Seite, um einen stabileren Zahnkontakt zu erreichen. Diese funktionelle Verschiebung ist nicht automatisch mit einer dauerhaften skelettalen Asymmetrie gleichzusetzen. Möglich sind ungleichmäßiges Kauen und ungleichmäßige Zahnabnutzung, wobei die Beschwerden individuell unterschiedlich sind.

Welche Formen des Kreuzbisses behandelt werden

Beim vorderen Kreuzbiss schließen ein oder mehrere obere Frontzähne hinter den entsprechenden unteren Zähnen. Eine lokale Fehlstellung einzelner Zähne muss von einem umfassenderen Unterbiss beziehungsweise einer skelettalen Klasse-III-Beziehung unterschieden werden, bei der die Position der Kiefer eine wesentliche Rolle spielen kann. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sich daraus unterschiedliche Behandlungswege ergeben.

Ein hinterer Kreuzbiss kann einseitig oder beidseitig sein und einen Zahn, mehrere Zähne oder einen größeren Abschnitt eines oder beider Zahnbögen betreffen. Der Kieferorthopäde beurteilt deshalb, ob die Ursache überwiegend dental, dentoalveolär, skelettal, funktionell oder kombiniert ist. Bestehen gleichzeitig eng stehende oder fehlgestellte Zähne, werden auch Platzangebot und Zahnbogenform in die Planung einbezogen.

Wichtige Fakten

  • Die Kreuzbissbehandlung wird nach einer kieferorthopädischen Untersuchung individuell geplant.
  • Vorderer und hinterer Kreuzbiss erfordern unterschiedliche diagnostische Überlegungen.
  • Ein hinterer Kreuzbiss kann ein- oder beidseitig auftreten und mit einer funktionellen Unterkieferverschiebung verbunden sein.
  • Feste Zahnspangen und Aligner können ausgewählte dentale Kreuzbisse korrigieren, sind aber nicht für jeden Fall gleichermaßen geeignet.
  • Eine Erweiterung wird nur eingesetzt, wenn Zahnbogenbreite oder transversale Kieferverhältnisse dies erfordern.
  • Eine dentale Erweiterung ist nicht dasselbe wie eine skelettale Erweiterung.
  • Der Wachstumsstatus beeinflusst die verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten.
  • Retention und Nachkontrollen sind nach der aktiven Behandlung wichtig.

Wie die Art des Kreuzbisses festgestellt wird

Ausgangspunkt ist eine kieferorthopädische Untersuchung. Dabei werden die Stellung einzelner Zähne, die Breite des oberen und unteren Zahnbogens, die Mittellinien, die transversale und sagittale Kieferrelation sowie die Bewegung des Unterkiefers beim Schließen beurteilt. So lässt sich ein tatsächlich einseitiger Kreuzbiss von einer beidseitigen Verengung unterscheiden, die aufgrund einer funktionellen Unterkieferverschiebung nur einseitig erscheint.

Digitale intraorale Scans und klinische Fotos können Zahnstellung, Zahnbogenform und Bissverhältnisse dokumentieren. Röntgendiagnostik erfolgt nach medizinischer Indikation und nicht automatisch bei jedem Patienten. Bereits vorhandene Panorama-, Fernröntgen- oder andere geeignete Aufnahmen können zunächst beurteilt werden. Neue Aufnahmen werden nur angefordert, wenn sie für Diagnose oder Therapieplanung benötigt werden.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Ein Kreuzbiss kann in unterschiedlichen Entwicklungsphasen beurteilt werden. Bei Kindern ermöglicht die Untersuchung während des Wachstums die Einschätzung, ob der Kreuzbiss mit Zahndurchbruch, Zahnbogenbreite, einer funktionellen Verschiebung oder einer sich entwickelnden Kieferdiskrepanz zusammenhängt. Nicht jedes Kind benötigt sofort eine Behandlung. Ein vorderer oder hinterer Kreuzbiss mit Unterkieferverschiebung kann jedoch eine frühere fachärztliche Beurteilung rechtfertigen. Eine allgemeingültige Altersgrenze von zwölf Jahren gibt es nicht.

Bei Jugendlichen werden die verbleibenden Wachstumsmöglichkeiten und die Entwicklung des bleibenden Gebisses berücksichtigt. Auch bei Erwachsenen lassen sich viele dentale Kreuzbisse kieferorthopädisch behandeln. Bei einer ausgeprägten skelettalen transversalen Diskrepanz verändern sich nach Abschluss des Wachstums jedoch die Möglichkeiten. Entscheidend sind daher Wachstumsstatus, parodontale Voraussetzungen und das notwendige Ausmaß der Korrektur und nicht allein das Lebensalter.

Feste Zahnspange, Aligner und Erweiterung

Feste kieferorthopädische Apparaturen

Feste Zahnspangen ermöglichen die kontrollierte Bewegung einzelner Zähne oder Zahngruppen und werden in vielen Behandlungsplänen eingesetzt. Metallische, ästhetische und selbstligierende Systeme gehören zu den möglichen Varianten. Kein Bracketsystem sollte jedoch ohne fachliche Begründung grundsätzlich als überlegen für die Kreuzbisskorrektur angesehen werden. Die Mechanik wird entsprechend den notwendigen Zahnbewegungen gewählt.

Transparente Aligner

Aligner können bei ausgewählten dentalen Kreuzbissen eingesetzt werden, wenn sich die erforderlichen Zahnbewegungen und dentoalveolären Veränderungen mit herausnehmbaren Schienen sinnvoll planen lassen. Voraussetzung ist eine konsequente Tragezeit. Die mit Alignern erreichte Verbreiterung des Zahnbogens ist überwiegend dentoalveolär und darf nicht mit einer echten skelettalen Erweiterung des Oberkiefers gleichgesetzt werden.

Wann eine Erweiterung infrage kommt

Ist der obere Zahnbogen zu schmal, kann eine Erweiterung Bestandteil der Behandlung sein. Bei leichter oder überwiegend dentaler Verengung können Zahnbewegungen und dentoalveoläre Veränderungen ausreichend sein. Bei einer skelettalen Diskrepanz können während des Wachstums orthopädische Expander und bei ausgewählten skelettal reifen Patienten andere Verfahren wie skelettal verankerte oder chirurgisch unterstützte Expansion in Betracht kommen. Nicht jeder Kreuzbiss erfordert einen Expander und nicht jeder Erwachsene benötigt eine Operation.

Verwandte kieferorthopädische Behandlungen

Ist ein vorderer Kreuzbiss Teil einer umfassenderen ungünstigen Kieferrelation, kann sich der Behandlungsweg mit der Korrektur eines Unterbisses überschneiden. Wenn Platzmangel und Zahnengstand eine wichtige Rolle spielen, kann zusätzlich die Korrektur von Zahnengstand in denselben Behandlungsplan einbezogen werden. Diese Befunde können miteinander verbunden sein, sind aber nicht dieselbe Diagnose.

Eine Kreuzbissbeurteilung und kieferorthopädische Behandlung kann über ZagrebMed in Zagreb, Kroatien, organisiert werden. Die Wahl der Apparatur, der Erweiterungsmethode und der Behandlungsreihenfolge erfolgt nach der fachärztlichen Untersuchung und nicht anhand eines vorab gewählten Apparates oder Herstellers.

Typischer Ablauf

1. Anfrage und vorhandene Informationen

Sie können ZagrebMed Ihr Alter, eine kurze Beschreibung der Biss- oder Kauprobleme, eine beobachtete Unterkieferverschiebung, Angaben zu früheren kieferorthopädischen Behandlungen sowie bereits vorhandene Befunde und Aufnahmen senden. Neue Röntgenaufnahmen müssen nicht vorab angefertigt werden.

2. Kieferorthopädische Untersuchung

Der Kieferorthopäde untersucht Zähne, Zahnbogenbreite und Bissfunktion und bestimmt, ob der Kreuzbiss dental, funktionell, skelettal oder kombiniert ist. Bei Bedarf werden Scan, Fotos oder Röntgendiagnostik ergänzt.

3. Therapieplanung

Der Plan kann eine feste Zahnspange, Aligner, eine Erweiterung oder eine Kombination umfassen. Komplexere skelettale Diskrepanzen können zusätzliche interdisziplinäre Beurteilungen erfordern.

4. Aktive Behandlung und Kontrollen

Zahnstellung und Biss werden schrittweise verändert. Kontrollen dienen der Überwachung von Zahnbewegung, Apparatur, Mundhygiene und Behandlungsverlauf. Die Abstände richten sich nach Apparatur und Therapiephase.

5. Retention und Nachsorge

Nach der aktiven Korrektur hilft die Retention, die erreichten Zahn- und Zahnbogenverhältnisse zu stabilisieren. Art und Dauer werden individuell festgelegt.

Behandlungsplanung für internationale Patienten

Wer für die Behandlung nach Zagreb, Kroatien, reist, sollte auch berücksichtigen, wie regelmäßig persönliche Kontrollen möglich sind. ZagrebMed kann vor der Buchung der Reise helfen, eine erste Untersuchung zu organisieren und zu klären, welche vorhandenen Unterlagen sinnvoll sind, ob mehrere Aufenthalte erforderlich sein können und wie die Nachkontrollen zum ausgewählten Behandlungsplan passen. Kieferorthopädische Therapie lässt sich nicht ausschließlich nach Reiseplänen ausrichten.

Wenn Sie eine Kreuzbisskorrektur erwägen, senden Sie ZagrebMed Ihr Alter, eine kurze Beschreibung des Problems, Angaben zu einer möglichen Kieferverschiebung, früheren Behandlungen und vorhandenen Befunden. Anschließend können Sie einen kieferorthopädischen Termin in Zagreb anfragen, um die geeignete Therapie festzulegen.

Der Kandidat

Eine Kreuzbisskorrektur kann bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit vorderem oder hinterem Kreuzbiss infrage kommen, unabhängig davon, ob ein Zahn, mehrere Zähne oder eine beziehungsweise beide Seiten des Zahnbogens betroffen sind. Eine Untersuchung ist besonders sinnvoll bei ungleichmäßigem Kauen, sichtbarer Unterkieferverschiebung beim Schließen, schmalem Oberkieferzahnbogen, Zahnabnutzung, Engstand oder ungünstigen Kieferrelationen. Die Eignung für eine bestimmte Behandlung hängt davon ab, ob die Ursache dental, funktionell oder skelettal ist, sowie vom Wachstumsstatus, der parodontalen Gesundheit, den erforderlichen Zahnbewegungen und der Mitarbeit des Patienten. Feste Zahnspangen, Aligner und Expansion sind nicht für jeden Kreuzbiss gleichermaßen geeignet. Komplexe skelettale Befunde können eine zusätzliche interdisziplinäre Beurteilung erfordern.

Vorbereitung

Die Vorbereitung beginnt mit einer kieferorthopädischen Untersuchung von Zahnstellung, Zahnbogenbreite, Kieferrelation und Bissfunktion. Digitale Scans und klinische Fotos können angefertigt werden. Panorama-, Fernröntgen- oder andere Aufnahmen werden nur dann ergänzt, wenn dafür eine klinische Indikation besteht. Vorhandene kieferorthopädische Unterlagen, Informationen über frühere Behandlungen und bereits vorhandene Röntgenbilder sollten mitgebracht oder vorab übermittelt werden. Für eine ZagrebMed-Anfrage sind Alter, Hauptproblem beim Beißen oder Kauen, eine beobachtete Kieferverschiebung und die Möglichkeiten für Kontrolltermine hilfreich. Neue Röntgenaufnahmen sollten nicht ausschließlich für die Anfrage angefertigt werden.

Behandlung

Die Behandlung wird gewählt, nachdem Art und Ursache des Kreuzbisses bestimmt wurden. Bei einer lokalisierten dentalen Fehlstellung kann die Bewegung eines oder weniger Zähne ausreichen. Ein ausgedehnter hinterer Kreuzbiss kann zusätzlich eine Korrektur der Zahnbogenbreite und der Bissrelation erfordern. Feste Zahnspangen oder Aligner können in geeigneten Fällen eingesetzt werden. Bei einer transversalen Verengung kann eine Erweiterung Teil des Plans sein. Dentale und dentoalveoläre Erweiterung unterscheiden sich von der skelettalen Oberkiefererweiterung. Die Wahl hängt vom Wachstumsstatus und dem Ausmaß der Diskrepanz ab. Ausgewählte komplexe skelettale Fälle können skelettal verankerte, chirurgisch unterstützte oder andere interdisziplinäre Verfahren erfordern. Regelmäßige Kontrollen und gute Mundhygiene sind während der gesamten aktiven Behandlung notwendig.

Das Ergebnis

Ziel ist ein geeigneteres Verhältnis zwischen oberen und unteren Zähnen, bessere Bisskontakte und, falls vorhanden, eine Verringerung der funktionellen Unterkieferverschiebung. Die Korrektur kann außerdem zu gleichmäßigerem Kauen beitragen und ungünstige Kontakte oder übermäßige Belastungen einzelner Zähne reduzieren. Das erreichbare Ergebnis hängt von Art und Ausmaß des Kreuzbisses, Wachstumsstatus, parodontalen Voraussetzungen, Mitarbeit und Behandlungsmethode ab. Die Behandlung garantiert weder die Vermeidung einer späteren Asymmetrie oder Operation noch die Beseitigung von Kiefergelenkbeschwerden. Nach der aktiven Phase ist in der Regel eine Retention erforderlich.

Vorsichtsmaßnahmen

Vorübergehender Druck, Zahnempfindlichkeit oder Schleimhautreizungen können insbesondere nach dem Einsetzen oder Anpassen einer Apparatur auftreten. Feste Zahnspangen erfordern eine gründliche Reinigung um Brackets und Drähte. Aligner müssen regelmäßig getragen und hygienisch gepflegt werden. Unzureichende Mundhygiene erhöht das Risiko für Schmelzdemineralisation, Karies und Zahnfleischentzündungen. Zahnbewegungen und Erweiterung müssen innerhalb biologisch vertretbarer Grenzen erfolgen. Bei den Kontrollen überwacht der Kieferorthopäde Zahnstellung, parodontale Gewebe, Bisskontakte und Apparatur. Beschädigte Geräte, anhaltende Reizungen, ungewöhnliche Schwellungen, stärkere Schmerzen oder andere unerwartete Probleme sollten dem behandelnden Kieferorthopäden gemeldet werden. Nach der aktiven Behandlung sind Retentions- und Kontrollanweisungen wichtig.

ZagrebMed-Patientenbewertungen

Jan Erceg, Croatia
Geprüfter Patient
Krankenhaus: Ortolook

Schneller und hochwertiger Service!

Oliver Kunkic, Croatia
Geprüfter Patient

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F.A.Q.

Ivana, Patient Coordinator

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Ivana, Patientenkoordinatorin von ZagrebMed